Adressen in Harburg

Harburg und sein Verhältnis zu Hamburg


Der heutige Bezirk Hamburg-Harburg entstand 1937, als die preußische Großstadt Harburg/Elbe und einige umliegende Gemeinden an Hamburg abgetreten wurden. Mit diesem neuen Bezirk erhielt Hamburg auch Tiefwasserhäfen und Schwerindustrie. Noch in den sechziger Jahren empfanden es viele Harburger Bürger als ungerecht, dass der in ihrer Stadt erwirtschaftete Gewinn nicht dem Bezirk selbst zugutekam. Denn abgesehen von Steuereinnahmen schien Hamburg wenig Interesse an seinem südlichen Bezirk zu haben. Dies änderte sich erst Mitte der siebziger Jahre. Harburg wurde nun verkehrstechnisch durch den Bau des neuen Elbtunnels und der S-Bahn stärker an Hamburg angebunden. weiter...

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Die Gründung der Technischen Universität Hamburg-Harburg wertete den Bezirk weiter auf.


Vom Hafenrand zum Waldrand


In Harburg - im zentral gelegenen Phoenix-Viertel, benannt nach den Phoenix-Gummiwerken, und am Hafenrand gibt es den günstigsten Wohnraum Hamburgs. Aber beinahe sechs Prozent der Bürger waren 2012 arbeitslos. Diese Quote ist höher als im Hamburger Durchschnitt. Fast jede zweite Frau arbeitet im Billiglohnbereich. Trotzdem ist Harburg kein grundsätzlich unangenehmer Stadtteil. Die Hansestadt Hamburg hat wie andere Großstädte auch einen hohen Anteil von Bürgern mit Migrationshintergrund. Im gesamten Bezirk Harburg liegt der Anteil bei etwa siebenunddreißig Prozent. Bei den Jugendlichen unter achtzehn Jahren sogar über fünfzig Prozent. Dazu passt vielleicht, dass der Anteil der Familien höher ist als im Durchschnitt. Entsprechend gibt es mit siebenundvierzig Prozent weniger Einpersonenhaushalte als im Landesdurchschnitt. Südwestlich wird die Stadt durch die Harburger Berge begrenzt. Besonders am Waldrand, im Stadtteil Hamburg-Heimfeld, zeigt sich Harburg von seiner anderen Seite. Hier stehen einige Villen und große Einzelhäuser. Die Harburger Berge sind ein weitläufiges Waldgebiet das sich auch für längere Wanderungen und Spaziergänge eignet. Die Bezeichnung Berge ist zwar etwas übertrieben aber immerhin stand hier in Heimfeld bis in die frühen sechziger Jahre sogar eine Sprungschanze. Etwas südlich der Innenstadt liegt der Harburger Stadtpark mit Außenmühlenteich, Freibad und dem Harburger Schulgarten. Die umliegenden Wohngebiete bestehen meist aus Einzelhäusern und kleinen Wohnanlagen.


Kultur und Einkaufen


Auch in Harburg gibt es Museen, gute Restaurants und gemütliche Kneipen. Mit den Szene-Stadtteilen Hamburgs kann es sich aber nicht messen und so wird auch der Harburger gelegentlich nach Hamburg fahren. Zum Einkaufen und Schoppen aber wohl nur sehr selten.


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